Biologie/Verhalten

Biologie
Die Augen eines Chamäleons sind schon etwas Besonderes.
Das Tier kann jedes Aug unabhängig von einander bewegen
und in einem Winkel von 360° drehen. Somit erzielt es einen Rundumblick
wobei immer nur ein Auge scharf sieht und das andere verschwommene Bilder liefert.
Denn noch kann es bis zu 1 Kilometer scharf sehen.



Typisch für das Chamäleon ist ihre unverwechselbare Schleuderzunge.
Sie ist in der Natur einzigartig. Die Zunge kann immerhin eine
Zugkraft von 0.42169 Newton(N) aufbringen.

Eine kurze Beschreibung der Zunge:
Das Zungenbein ist mit zwei Gelenken ausgestattet, die den gesamten Knochen
nach vorne schieben können. Im Falle eines Zungenschusses wird das
Zungenbein nach vorne geschoben und die Muskulatur der Zunge angespannt,
wodurch die Zunge aus dem Maul herausschnellt.
Dieser Vorgang geschieht in einer Zehntelsekunde.
Dadurch hat das Beutetier keine Chance zu fliehen.

Damit das Beutetier mit der Zunge zurück in das Maul schnellt,
ist diese mit einem Sekret benetzt. Dieses Sekret ist nicht klebrig,
sondern hilft nur durch eine große Oberflächenspannung die Beute an die Zunge zu haften.
Außerdem ist das Ende der Zunge verdickt und teilt sich in zwei Lappen.
Hiermit wird dann das Opfer umschlossen.

Beschreibung des Zungenschusses:
  • Das Beutetier wird fixiert und auf Größe, Form und Art geprüft, Ermittlung des Abstandes zwischen Jäger und Gejagtem
  • Das Maul öffnet sich langsam, die Zunge wird vorbereitet und ein Stück nach vorne geschoben
  • Die Zunge wird abgeschossen
  • Das Beutetier wird ergriffen
  • Die Beute wird ins Maul gezogen, im Maul festgehalten, während sich die Zunge in den Kehlsack zurückzieht. Dann wird die Beute als ganzes hinuntergeschluckt Auch für die Wasseraufnahme wir die Zunge benutzt. Einige Arten lecken das Wasser von Blättern und ähnlichem, manche benutzen sie als Wasserleitung, indem sie die Zunge an Äste oder Blätter legen, über die Wasser fließt. Dann läuft es an der Zunge herunter direkt ins Maul. Außerdem wird selbst auf die Wassertropfen mit der Zunge geschossen. Arten, die auf langsame Beute, wie Schnecken spezialisiert sind, brauchen den Zungenschuss nicht. Sie nehmen die Beute direkt mit dem Maul auf.



Verhalten
Das Chamäleon wechselt seine Hautfarbe zur Tarnung
und um mit Artgenossen zu kommunizieren. Bei der Tarnung ist das Ziel,
nicht von der Beute oder einem Fressfeind gesehen zu werden,
bei der Kommunikation wird der Gemütszustand signalisiert wie Paarung,
Rivalität und Verfassung.
Wenn ein Chamäleon krank wechselt es meisten die Farbe in ein blass grün.
Habe auch schon beobachtet wenn sich ein Chamäleon ärgert wechselt es auf
knallige meist einfärbige bis hin zu ganz schwarzen Mustern.
Bei der Paarung hingegen wird das Farbspiel bunt und Musterreich.

Beispiel Frabdeutung:
  • Angst = schwarz
  • Stress = sehr helle schillernde Farben
  • Paarungsbereitschaft = individuell nach Art, meist auch sehr bunt
  • Demut = schwarz